Aufstiegserlaubnis der Luftfahrtbehörde für Aufnahmen mit einer professionellen Videodrohne

 

Es gibt einen Unterschied zwischen Hobby und Berufsfliegerei! Die umfangreichen Gesetze der Luftfahrtbehörde greifen, sobald man mit Foto- und Videodrohnen Geld verdienen möchte. Für eine Aufstiegsgenehmigung sind spezielle Dinge erforderlich. Diese wiederum sind verbunden mit verschiedenen Auflagen. Erteilt werden sie durch die Behörde. Alle Flüge innerhalb einer Ortschaft müssen bei den Ordnungsbehörden bzw. der Polizei angemeldet werden. Der Nachweis des Versicherungsschutzes der Drohne ist vorzulegen. 

Eine Aufstiegsgenehmigung der Luftfahrtbehörde muss vorliegen um gewerblich tätig zu sein. Jeder Unternehmer mit Wertschätzung, würde niemals die Erteilung einer Genehmigung gefährden.

 

Ich erstelle Luftaufnahmen nur unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften.

 

Pflichten, Genehmigungen und Verbote

 

Unterschiede: Der Gesetzgeber unterscheidet bei den Mini-Drohnen (mit maximal fünf Kilogramm Gewicht und Elektromotor) zwischen zwei Arten von Fluggeräten: Dienen sie nur dem Hobby, sind es Flugmodelle, die ohne Genehmigung betrieben werden dürfen. Bei gewerblicher Nutzung wird aus dem Flugmodell ein "Unbemanntes Luftfahrtsystem", dessen Nutzung genehmigungspflichtig ist.

Genehmigung: Schon jemand, der sein Haus per Drohne fotografiert und die Bilder ins Internet stellt, um das Gebäude zu verkaufen, handelt gewerblich. Dann ist eine Allgemeinerlaubnis des Regierungspräsidiums (RP) notwendig und diese ist zwei Jahre gültig. Innerhalb geschlossener Ortschaften ist für einige Flüge eine Einzelerlaubnis nötig.

Verbote Generell: Verboten sind Flüge über Menschen und Menschenansammlungen, Mindestabstand zu Flughäfen: 1,5 Kilometer. Zu beachten sind die offiziellen Luftraumkarten (ICAO-Karten) wegen der zulässigen Flughöhen, Informationen dazu bei der Deutschen Flugsicherung.

Pflichten Generell gilt: Maximale Flughöhe 100 Meter, eine Modellflug-Versicherung ist Pflicht, die Genehmigung des Grundstückseigentümers für einen Start muss vorliegen. Der Pilot muss immer Sichtkontakt zu seinem Fluggerät haben.

 

Persönlichkeitsrechte

 

In den Medien kommt meist beim Stichwort Drohne: Überwachung und die Gefahr für Persönlichkeitsrechte.

Bei nachlässigem Umgang besteht diese Gefahr wie bei allen Bild-und Videoaufzeichnungen. Als jahrelang tätige Fotografin und seriöse Anbieterin von Luftaufnahmen bin ich dafür sensibilisiert und lehne grundsätzlich Aufträge ab, in welchen die Privatsphäre einzelner Personen betroffen sein könnte.

 

Leitfaden Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur:

Kurzinformation über die Nutzung von unbemannten Luftfahrtsystemen 

 

Regeln von der deutschen Flugsicherung DFS für Flüge im kontrollierten Luftraum:

hier die Regeln...