Farben und Muster in der Berufskleidung

Immer wieder werde ich bei Bewerbungsfotos & Businessportraits auf die Wahl der richtigen Farbe bezüglich Outfit angesprochen. Grundsätzlich gilt: möglichst wenig Muster wie z.B. Linien, Streifen, Karos und Punkte zum Einsatz zu bringen. ( Moiré-Effekt )

In der Digitalen Fotografie werden diese Muster vervielfacht und das Foto wirkt dadurch sehr unruhig und der Betrachter wird mit den Augen dadurch eher auf die Muster gezogen als auf das eigentliche Hauptmotiv, den Menschen.

 

Bei den Farben kann man mit allen Sinnen durch eine kleine Farbpsychologie in der Berufskleidung arbeiten.

So wirken Farben auf die meisten Menschen in unserer heutigen westlich geprägten Kultur :

 

weiß

 

- weiß steht für Sauberkeit, Reinheit und Unschuld.

   bei weißer Kleidung des Gesprächspartners vermutet man in unserer Kultur dass dieser sauber und "unschuldig" ist.

- kombiniert man weiß jedoch mit anderen Farben ist die Wirkung ganz anders.

 

schwarz

 

- schwarze Business - Kleidung wird nur in bestimmten Bereichen ( Architekten, Medien, Design, Bestatter usw.) akzeptiert.

- wirkt kräftig, stark, aber auch abgrenzend, in sich gekehrt, nicht bereit zu Diskussionen, auf Distanz gehen, Abstand halten

- widerum wirkt schwarz auch durchaus nobel, gehoben, elegant, wie sich bei der Abendgarderobe mit z.B. " dem kleinen Schwarzen" leicht erkennen läßt.

- bei vielen Menschen der mittleren bis oberen Altersklassen wirkt schwarz eher unangenehm, weil es oft mit Trauer und Tod in Verbindung gebracht wird

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